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Die Wiege des Radialstrahlers

40 Jahre Streben nach dem idealen Klang. 40 Jahre Hingabe an das Klangideal der natürlichen Wiedergabe in Rundum-Abstrahlung. Welche Idee steckt hinter MBL? Und wie verlief die spannende Geschichte seit Gründung bis heute?

Dies ist unsere Geschichte.

Die Wiege des Radialstrahlers

40 Jahre Hingabe an das Klangideal der natürlichen Wiedergabe in Rundum-Abstrahlung. Welche Idee steckt hinter MBL?

Dies ist unsere Geschichte.

Von der Idee zum Produkt

Die Herausforderung

Der junge Elektro-Ingenieur Wolfgang Meletzky lebte im Berlin der 1970er Jahre und liebte seinen Gustav Mahler. Leider nur im Konzert.  Zuhause vor seiner Hifi-Anlage klang alles fade und weit weg, von den Begeisterungsstürmen des Konzertbesuchs blieb nur ein laues Lüftchen. Die Frage ließ ihn nicht mehr los: Was ist zu Hause anders als in einem Konzert? Klar, der Raum war viel kleiner, es gab kein begeistertes Publikum und – die Anlage, beziehungsweise die Boxen mussten die Musiker ersetzen. Was aber war der Knackpunkt, dass die Mahler-Sinfonien im Konzert zu Tränen rührten, einen zuhause aber kalt ließen?

Die Idee

Es gab noch einen weiteren Unterschied zwischen Konzerthalle und zu Hause: die Art der Schallausbreitung. Im Konzerthaus saßen die Musiker frei auf der Bühne und füllten den Saal mit ihren Instrumenten vollständig mit Schallenergie. Musik war überall, die Konzertbesucher badeten förmlich darin. Zuhause dagegen wurde man eher beschallt, und zwar frontal. Die Musik kam aus der Kiste und verlor dort auch ihre Faszination. Und wenn man sich dann auch noch vom optimalen Hörplatz an der Spitze des Stereodreiecks wegbewegte, brach das Klangbild vollends zusammen. Es müsste einen Lautsprecher geben, der die Musik in alle Richtungen abstrahlt, so wie ein Orchester in einem Konzertsaal. Das wäre eine Revolution: Ein solcher Lautsprecher könnte den Raum mit Energie fluten, die Musik wäre überall, eben so wie im Konzertsaal. Aber wie sollte das funktionieren, wäre das überhaupt möglich?

Monatelang grübelte Meletzky und suchte nach einer Idee, aber nichts brachte ihn wirklich weiter. Eines Tages hatte er plötzlich einen Einfall und er sah ihn direkt vor sich: Einen Lautsprecher in Gestalt einer länglichen Kugel, der die Musik rundherum in alle Richtungen abstrahlt – so wie ein Pulsar das Licht. Er machte sich an die Arbeit, um seine Idee zu verwirklichen.

Die Umsetzung

In vielen Monaten Arbeit und unzähligen schlaflosen Nächten und Tests mit renommierten Experten aus den Bereichen Akustik und Materialforschung arbeitete er an seinem Traum. Rückschläge ließen ihn fast verzweifeln und der Teufel steckte wie so häufig im Detail. Einige Male wollte er schon aufgeben. Aber er hielt durch und schließlich war es soweit. Gemeinsam mit seinen Mitstreitern, die in der Zwischenzeit zu Freunden geworden waren, hatte er es geschafft: ein Lautsprecher, so wie er ihn damals vor Augen gehabt hatte. Ein Lautsprecher, der die Musik rundherum abstrahlte.

Und das Ergebnis begeisterte ihn, denn seine Lautsprecher klangen besser, als er es sich vorgestellt hatte. So hatte er zu Hause noch nie Musik gehört: Sein Wohnzimmer war voller Energie und wo auch immer er saß, es klang immer gut. Die Musik war so plastisch und die Musiker zum Greifen nahe – wenn man die Augen schloss hatte man fast den Eindruck, sie stünden vor einem im selben Raum.

Das Produkt

Meletzky war von seiner Idee so überzeugt, dass er mit seinen Freunden die Firma MBL gründete – Meletzky, Bieneke, Lenhard – um die neu erfundenen Lautsprecher zu produzieren. Er nannte sie "Radialstrahler" und mit ihnen würden zukünftig auch andere Musikliebhaber zu Hause ihre Musik genießen können.

1979 war es dann soweit und der junge Firmengründer stellte seinen Radialstrahler auf der Internationalen Funkausstellung in Berlin erstmals der Öffentlichkeit vor. Er schlug ein wie eine Bombe: Eine solch revolutionäre Neuheit gibt es auch auf der weltweit größten Messe für Unterhaltungs­elektronik selten zu bestaunen.

Mittlerweile verkauft MBL seine Radialstrahler-Lautsprecher an Musikliebhaber in der ganzen Welt und die Marke MBL steht für Begeisterung und Exklusivität rund um die Musikwiedergabe.

Von der Gründung bis heute

Vom musikalischen Überflieger zum weltweit erfolgreichen Vollsortiment – die Karriere der High-End-Manufaktur MBL ist ein spannendes Stück Technologie-Geschichte Made in Germany.

1979 - Ein zaghafter Anfang

Im Anfang war der Ton. Und der Ton strahlte rundum – schön wie zum Abheben: Der Ur-Radialstrahler MBL 100 erinnerte mit seiner konischen Säulenform und dem Stabilisierungs­flossen-ähnlichen Unterbau nicht nur optisch an eine Rakete. Diese Lautsprecher-Konstruktion war es, die im Jahr 1979 die Firmengründung der MBL Akustikgeräte befeuerte – ein Launch, der seine Spuren am High-End-Firmament hinterlassen hat.

1982 - Eine Zufallsbegegnung

Jürgen Reis, ein Ingenieurstudent und begeisterter Musiker, entdeckt den MBL Radialstrahler auf der IFA Berlin Messe. Während seines Studiums der Elektroakustik ist der angehende Ingenieur fasziniert vom Konzept der radialen Schallabstrahlung durch die Bauhaus-Struktur des Radialstrahlers. Nach seinem Abschluss macht er seine Leidenschaft für akustische Reinheit zum Beruf, als er als Entwicklungsingenieur bei MBL angestellt wird. Seine erste Errungenschaft besteht darin, dass er seine technischen Fähigkeiten und seine bahnbrechende Analyse akustischer Daten einsetzt, um dem Radialstrahler ein noch besseres Hörerlebnis zu verschaffen. Meletzky ist von dem verbesserten Klang so beeindruckt, dass er Reis schließlich zum Chefingenieur befördert. Große Dinge werden folgen.

1986 - Ein Neuankömmling

MBL stellt den Vorverstärker 6010 vor - für viele überraschend, denn die Produktion von Komponenten war bis zu dem Zeitpunkt nie Teil der Produktstrategie des Unternehmens. Und tatsächlich entstand der 6010 aus einem internen Projekt von MBL-Chefentwickler Jürgen Reis. Er wollte zur Optimierung der Radialstrahler einen Vorverstärker mit optimalen Audiosignalen nutzen, einen Vorverstärker mit individuell einstellbaren Eingangs- und Ausgangsstufen, einem eingebauten Rauschgenerator und digitaler Pegelanzeige. Und er sollte aus den besten verfügbaren Komponenten bestehen. Aber zu seiner Verwunderung gab es seinen "Traum-Vorverstärker" so nicht. Und so zog er sich mit seinen Plänen im Kopf in seine MBL-Werkstatt zurück und baute ihn von Grund auf selbst. Der Prozess stellte sich schwieriger heraus als ursprünglich angenommen, aber letztendlich hatte Reis sein Arbeitsgerät fertiggestellt. Bei Lautsprechervorführungen entdeckt, waren die MBL-Händler vollkommen begeistert von der Wärme und Klangqualität des Vorverstärkers, den sie schlicht als "Der Vorverstärker" bezeichnten und forderten nachdrücklich nach eigenen Exemplaren. Ein neues Produkt war geboren und die deutsche Audio-Presse reagierte mit begeisterten Kritiken.

Die Evolution der Exzellenz

Im selben Jahr wird der MBL 100 Radialstrahler zum MBL 101 weiterentwickelt. Hinter der bescheidenen Änderung der Modellnummer verbirgt sich die komplette Überarbeitung des Radialstrahlers, einschließlich des Austauschs der Aluminiumsegmente in den Hoch- und Mitteltönern gegen firmeneigene, hochmoderne Kohlefaserelemente, die für eine verbesserte Dispersion und Klangfarbe sorgen. In Kombination mit einer neu entwickelten 3-Wege-Weiche ist es nun möglich, auf den im Vorgängermodell verwendeten Equalizer zu verzichten, der zur Glättung des Frequenzgangs erforderlich war. Das Ergebnis? Ein riesiger Schritt nach vorne.

1993 - Eine Familie gehört zusammen

Mit dem allseits gefeierten Vorverstärker und einem weltweit einzigartigen Lautsprecher wird deutlich, dass etwas fehlt. 1993 wird die Endstufe MBL 9010 vorgestellt. Konzipiert, entworfen und produziert, um seinen rechtmäßigen Platz zwischen MBL-Vorstufe und Radialstrahler einzunehmen, bringt der 9010 ein schmiedeeisernes Gewicht von 90 Kilogramm auf die Waage. Mit drei abgeschirmten Mu-Metal-Ringkerntransformatoren und einer direkten Gegentakt-Eingangsstufe arbeitet die überrobuste Konfiguration nahtlos mit einer isolierten Gain-Cell-Technik, um 800 Watt an 4 Ohm zu liefern - und übertrifft damit bei weitem die Benchmark-Standards, die man von Deutschlands führendem Audiohersteller erwartet.

MBL Weltweit

Mittlerweile hat sich MBL nicht nur als weltweit führender Hersteller von Lautsprechern profiliert, sondern auch als Elektronikproduzent eine internationale Präsenz aufgebaut. Beginnend mit dem sensationellen Debüt des MBL 101 auf der CES in Las Vegas breitet sich die Nachfrage nach MBL-Produkten stetig von Europa nach Nordamerika und Asien aus und erobert die Herzen und Ohren von Enthusiasten in 44 Ländern auf beiden Seiten des Äquators.

1995 – 1997
Der Antrieb zum Erfolg

CD-Käufe haben inzwischen die Verkäufe von Vinyl in den Schatten gestellt und das bescheidene, aber immer noch weit verbreitete Kassettenband überholt. Audiopuristen wissen jedoch, dass digitale Aufnahmen nicht immer genauso klingen wie ihre analogen Gegenstücke. Es gibt eine Vielzahl von CD-Laufwerken und Digital-Analog-Wandlern auf dem Markt, die große Unterschiede in der Klangqualität aufweisen. MBL sieht dies als Herausforderung und Chance zugleich und reagiert mit dem preisgekrönten Reference CD Transport. Zwei Jahre später kommt der passende D/A-Wandler hinzu, so dass MBL eine komplette Klanglösung von der Quelle bis zum Radialstrahler bietet.

1997 führt MBL die Radialstrahler-Generation"D" ein. Mit diesem Evolutionsschritt wird der MBL 101 zu einem 4-Wege-System mit zahlreichen Verbesserungen, darunter einem integrierter Subwoofer, der bis in die unteren Frequenzen von 32 Hz reicht.

Die Einführung einer zweiten Elektronikserie, der Noble Line, wird von den Kunden ebenfalls sehr gut angenommen und entwickelt sich schnell zur meistverkauften Komponentenserie von MBL.

2007 - Das 101 X-Treme Flagschiff

Nach umfangreicher Test- und Entwicklungsphase stellt MBL die Welt der omnidirektionalen Schallwandler auf den Kopf. Buchstäblich! Die Einführung des 101 X-Treme offenbart eine fantastische neue Anordnung von MBLs sofort erkennbaren Radialstrahler-Melonen. Durch das Umdrehen und Stapeln eines einzelnen 101er-Systems in einer Spiegelkonfiguration mit einem zweiten 101er darunter, schafft MBL erfolgreich eine D'Appolito-Anordnung, die die Dynamik und die Interaktion zwischen Boden und Decke verbessert. Noch beeindruckender sind die sechs Fuß hohen, lackierten Lautsprechersäulen mit jeweils sechs seitlichen 30-cm-Tieftönern - jeder mit eingebautem Verstärker, der 380 Watt Leistung an die Subwoofer liefert. Die sorgfältige handwerkliche Verarbeitung und die Qualität, die in jedem Paar 101 X-Tremes steckt, beschränkt die Produktion auf maximal 12 Systeme pro Jahr.

2008 - Eine erfolgreiche Nachfolge

Nach der erfolgreichen Einführung des 101 X-Treme beschließt MBL-Gründer Wolfgang Meletzky, sich aus dem Unternehmen zurückzuziehen, das er über fast drei Jahrzehnte hinweg geleitet hat. Der neue Eigentümer und CEO von MBL, der erfolgreiche Unternehmer Christian Hermeling, bringt neue Perspektiven und Ideen in eines der renommiertesten Audiounternehmen der Welt ein, gestützt durch seine eigene Leidenschaft für klassische Musik.

2009 - Eine klassische Partnerschaft

MBL beginnt eine langfristige Zusammenarbeit mit dem weltberühmten Concerto Köln, einem mit einem Grammy ausgezeichneten Ensemble, das für die Aufführung von Musik aus dem 18. und 19. Jahrhundert auf historischen Instrumenten bekannt ist. Die Verbindung von musikalisch Gleichgestellten, die sich beide der Schaffung authentischer Klänge verschrieben haben, lebt bis heute.

2011 - Erweiterung der Anziehungskraft

Knapp drei Jahre nachdem er das Ruder bei MBL übernommen hat, initiiert Hermeling die Einführung der Corona-Linie, die nun in Cadenza umbenannt wurde. Das schlichte, klare und elegante Design bietet modernste Audiotechnologie zu einem wettbewerbsfähigen Preis und erweitert die Reichweite und Attraktivität von MBLs legendären Audioprodukten.

2016 - Die Noble Line Innovation

Mit der Einführung der zweiten Generation der MBL Noble Line wird ein neuer Meilenstein in der Geschichte des Unternehmens gesetzt. Sie umfasst nun die MBL-eigene LASA-Verstärkung, Unity-Gain-Vorverstärkung, einen True-Peak-DAC und ein selbst entwickeltes Roon-Streaming-Modul. Die von Grund auf neu entwickelte Elektronikserie leutet eine neue Ära der Audioexzellenz innerhalb und außerhalb von MBL ein.

 

MBL heute

Seit seinen bescheidenen Anfängen im Jahr 1979 hat sich MBL heute zu einem weltweit führenden Unternehmen im Bereich High-End-Audio entwickelt. MBL verfügt über eine der größten und modernsten Produktionsstätten der Branche und fertigt alle Komponenten und Lautsprecher nach wie vor in einer Mischung aus High-Tech und Handarbeit. Das Ergebnis ist ein unübertroffenes Sortiment an makellosen Audioprodukten.

Sechs brillante Lautsprechermodelle mit einzigartiger Radialstrahler-Technologie werden durch die Elektroniklinien Reference, Noble und Cadenza Line ergänzt, die jeweils fünf Komponenten bieten und eine unvergleichliche Klangqualität liefern, die selbst die anspruchsvollsten Audiophilen und Musikliebhaber zufrieden stellt.

Der gute Ruf von MBL und das Engagement für unsere Kunden gewährleisten, dass jedes Produkt die gleiche erstaunliche Audiosignatur, den gleichen exquisiten Klang und das gleiche unvergleichliche Klangerlebnis aufweist.

Von der Gründung bis heute

Vom musikalischen Überflieger zum weltweit erfolgreichen Vollsortiment – die Karriere der High-End-Manufaktur MBL ist ein spannendes Stück Technologie-Geschichte Made in Germany.

1979 - Ein zaghafter Anfang

Im Anfang war der Ton. Und der Ton strahlte rundum – schön wie zum Abheben: Der Ur-Radial­strahler MBL 100 erinnerte mit seiner konischen Säulen­form und dem Stabili­sierungs­flossen-ähnlichen Unter­bau nicht nur optisch an eine Rakete. Diese Laut­sprecher-Konstruk­tion war es, die im Jahr 1979 die Firmen­gründung der MBL Akustikgeräte befeuerte – ein Launch, der seine Spuren am High-End-Firmament hinterlassen hat.

1982 - Eine Zufallsbegegnung

Jürgen Reis, ein Ingenieur­student und begeisterter Musiker, entdeckt den MBL Radialstrahler auf der IFA Berlin Messe. Während seines Studiums der Elektro­akustik ist der angehende Ingenieur fasziniert vom Konzept der radialen Schall­ab­strahlung durch die Bauhaus-Struktur des Radialstrahlers. Nach seinem Abschluss macht er seine Leidenschaft für akustische Reinheit zum Beruf, als er als Entwicklungs­ingenieur bei MBL angestellt wird. Seine erste Errungen­schaft besteht darin, dass er seine technischen Fähig­keiten und seine bahn­brech­ende Analyse akustischer Daten einsetzt, um dem Radial­strahler ein noch besseres Hör­erlebnis zu verschaffen. Meletzky ist von dem verbesserten Klang so beeindruckt, dass er Reis schließlich zum Chef­ingenieur befördert. Große Dinge werden folgen.

1986 - Ein Neuankömmling

MBL stellt den Vorverstärker 6010 vor - für viele überraschend, denn die Produktion von Komponenten war bis zu dem Zeitpunkt nie Teil der Produkt­strategie des Unter­nehmens. Und tatsächlich entstand der 6010 aus einem internen Projekt von MBL-Chef­entwickler Jürgen Reis. Er wollte zur Optimierung der Radialstrahler einen Vorverstärker mit optimalen Audio­signalen nutzen, einen Vor­ver­stärker mit individuell einstellbaren Eingangs- und Ausgangs­stufen, einem eingebauten Rausch­generator und digitaler Pegel­anzeige. Und er sollte aus den besten verfügbaren Komponenten bestehen. Aber zu seiner Verwunderung gab es seinen "Traum-Vorverstärker" so nicht. Und so zog er sich mit seinen Plänen im Kopf in seine MBL-Werkstatt zurück und baute ihn von Grund auf selbst. Der Prozess stellte sich schwieriger heraus als ursprünglich angenommen, aber letztendlich hatte Reis sein Arbeits­gerät fertiggestellt. Bei Lautsprecher­vor­führungen entdeckt, waren die MBL-Händler vollkommen begeistert von der Wärme und Klang­qualität des Vorverstärkers, den sie schlicht als "Der Vorverstärker" bezeichnten und forderten nachdrücklich nach eigenen Exemplaren. Ein neues Produkt war geboren und die deutsche Audio-Presse reagierte mit begeisterten Kritiken.

Die Evolution der Exzellenz

Im selben Jahr wird der MBL 100 Radialstrahler zum MBL 101 weiter­ent­wickelt. Hinter der bescheidenen Änderung der Modell­num­mer verbirgt sich die komplette Über­ar­beit­ung des Radial­strahlers, ein­schließ­lich des Aus­tauschs der Alu­minium­seg­mente in den Hoch- und Mittel­tönern gegen firmeneigene, hochmoderne Kohlefaserelemente, die für eine verbesserte Dispersion und Klang­farbe sorgen. In Kombination mit einer neu entwickelten 3-Wege-Weiche ist es nun möglich, auf den im Vorgänger­modell verwendeten Equalizer zu verzichten, der zur Glättung des Frequenz­gangs erforderlich war. Das Ergebnis? Ein riesiger Schritt nach vorne.

1993 - Eine Familie gehört zusammen

Mit dem allseits gefeierten Vorverstärker und einem weltweit einzigartigen Lautsprecher wird deutlich, dass etwas fehlt. 1993 wird die Endstufe MBL 9010 vorgestellt. Konzipiert, entworfen und produziert, um seinen rechtmäßigen Platz zwischen MBL-Vorstufe und Radial­strahler einzunehmen, bringt der 9010 ein schmiede­eisernes Gewicht von 90 Kilo­gramm auf die Waage. Mit drei abge­schirmten Mu-Metal-Ring­kern­trans­formatoren und einer direkten Gegentakt-Eingangsstufe arbeitet die über­robuste Konfiguration nahtlos mit einer isolierten Gain-Cell-Technik, um 800 Watt an 4 Ohm zu liefern - und übertrifft damit bei weitem die Benchmark-Standards, die man von Deutschlands führendem Audio­hersteller erwartet.

MBL Weltweit

Mittlerweile hat sich MBL nicht nur als weltweit führender Hersteller von Laut­sprechern profiliert, sondern auch als Elektronik­produzent eine internationale Präsenz aufgebaut. Beginnend mit dem sensationellen Debüt des MBL 101 auf der CES in Las Vegas breitet sich die Nachfrage nach MBL-Produkten stetig von Europa nach Nord­amerika und Asien aus und erobert die Herzen und Ohren von Enthusiasten in 44 Ländern auf beiden Seiten des Äquators.

1995 – 1997
Der Antrieb zum Erfolg

CD-Käufe haben inzwischen die Verkäufe von Vinyl in den Schatten gestellt und das bescheidene, aber immer noch weit verbreitete Kassetten­band überholt. Audio­puristen wissen jedoch, dass digitale Aufnahmen nicht immer genauso klingen wie ihre analogen Gegen­stücke. Es gibt eine Vielzahl von CD-Laufwerken und Digital-Analog-Wandlern auf dem Markt, die große Unterschiede in der Klang­qualität aufweisen. MBL sieht dies als Heraus­forderung und Chance zugleich und reagiert mit dem preis­ge­krönten Reference CD Transport. Zwei Jahre später kommt der passende D/A-Wandler hinzu, so dass MBL eine komplette Klang­lösung von der Quelle bis zum Radialstrahler bietet.

1997 führt MBL die Radialstrahler-Generation"D" ein. Mit diesem Evolutions­schritt wird der MBL 101 zu einem 4-Wege-System mit zahlreichen Verbes­serungen, darunter einem integrierter Subwoofer, der bis in die unteren Frequenzen von 32 Hz reicht.

Die Einführung einer zweiten Elektronik­serie, der Noble Line, wird von den Kunden ebenfalls sehr gut angenommen und entwickelt sich schnell zur meistverkauften Komponenten­serie von MBL.

2007 - Das 101 X-Treme Flagschiff

Nach umfangreicher Test- und Entwicklungs­phase stellt MBL die Welt der omni­direkt­ionalen Schallwandler auf den Kopf. Buchstäblich! Die Einführung des 101 X-Treme offenbart eine fantastische neue Anordnung von MBLs sofort erkennbaren Radialstrahler-Melonen. Durch das Umdrehen und Stapeln eines einzelnen 101er-Systems in einer Spiegel­konfigura­tion mit einem zweiten 101er darunter, schafft MBL erfolgreich eine D'Appolito-Anordnung, die die Dynamik und die Inter­aktion zwischen Boden und Decke verbessert. Noch beein­druck­ender sind die sechs Fuß hohen, lackierten Laut­sprecher­säulen mit jeweils sechs seitlichen 30-cm-Tieftönern - jeder mit einge­bautem Verstärker, der 380 Watt Leistung an die Sub­woofer liefert. Die sorgfältige hand­werkliche Ver­arbeitung und die Qualität, die in jedem Paar 101 X-Tremes steckt, beschränkt die Produktion auf maximal 12 Systeme pro Jahr.

2008 - Eine erfolgreiche Nachfolge

Nach der erfolgreichen Einführung des 101 X-Treme beschließt MBL-Gründer Wolfgang Meletzky, sich aus dem Unternehmen zurück­zuziehen, das er über fast drei Jahr­zehnte hinweg geleitet hat. Der neue Eigentümer und CEO von MBL, der erfolgreiche Unternehmer Christian Hermeling, bringt neue Perspektiven und Ideen in eines der renommier­testen Audio­unternehmen der Welt ein, gestützt durch seine eigene Leidenschaft für klassische Musik.

2009 - Eine klassische Partnerschaft

MBL beginnt eine lang­fristige Zusammen­arbeit mit dem welt­berühmten Concerto Köln, einem mit einem Grammy ausge­zeich­neten Ensemble, das für die Auf­führung von Musik aus dem 18. und 19. Jahrhundert auf historischen Instrumenten bekannt ist. Die Verbindung von musikalisch Gleich­gestellten, die sich beide der Schaffung authentischer Klänge verschrieben haben, lebt bis heute.

2011 - Erweiterung der Anziehungskraft

Knapp drei Jahre nachdem er das Ruder bei MBL übernommen hat, initiiert Hermeling die Einführung der Corona-Linie, die nun in Cadenza umbenannt wurde. Das schlichte, klare und elegante Design bietet modernste Audio­technologie zu einem wettbewerbs­fähigen Preis und erweitert die Reichweite und Attraktivität von MBLs legendären Audioprodukten.

2016 - Die Noble Line Innovation

Mit der Einführung der zweiten Generation der MBL Noble Line wird ein neuer Meilen­stein in der Geschichte des Unternehmens gesetzt. Sie umfasst nun die MBL-eigene LASA-Verstärkung, Unity-Gain-Vorverstärkung, einen True-Peak-DAC und ein selbst entwickeltes Roon-Streaming-Modul. Die von Grund auf neu entwickelte Elektronik­serie leutet eine neue Ära der Audio­exzellenz innerhalb und außerhalb von MBL ein.

MBL heute

Seit seinen bescheidenen Anfängen im Jahr 1979 hat sich MBL heute zu einem weltweit führenden Unternehmen im Bereich High-End-Audio entwickelt. MBL verfügt über eine der größten und modernsten Produktionsstätten der Branche und fertigt alle Komponenten und Lautsprecher nach wie vor in einer Mischung aus High-Tech und Hand­arbeit. Das Ergebnis ist ein unübertroffenes Sortiment an makel­losen Audio­produkten.

Sechs brillante Lautsprecher­modelle mit einzigartiger Radialstrahler-Technologie werden durch die Elektronik­linien Reference, Noble und Cadenza Line ergänzt, die jeweils fünf Komponenten bieten und eine unvergleich­liche Klang­qualität liefern, die selbst die anspruchsvollsten Audiophilen und Musikliebhaber zufrieden stellt.

Der gute Ruf von MBL und das Engagement für unsere Kunden gewährleisten, dass jedes Produkt die gleiche erstaunliche Audio­signatur, den gleichen exquisiten Klang und das gleiche unvergleichliche Klangerlebnis aufweist.